Sicher unterwegs:
Tipps Für Das Reisen Als Queere Person



Reisen als queere Person kann manchmal noch herausfordernder sein, da es in vielen Teilen der Welt immer noch Diskriminierung und Vorurteile gegenüber LGBTQ+ Personen gibt.
Es ist wichtig, dass queere Personen sich vor ihrer Reise über die Einstellungen und Gesetze in ihrem Reiseland informieren und gegebenenfalls Vorkehrungen treffen, um sich sicher und geschützt zu fühlen.
Tipps,
die queere Personen bei ihren Reisen beachten sollten:
01 Einstellungen & Gesetze
Erkundige dich über die Einstellungen und Gesetze in deinem Reiseland: In manchen Ländern gibt es strenge Gesetze gegen Homosexualität oder andere Formen von sexueller Orientierung. Es ist wichtig, dass man über die Einstellungen und Gesetze in seinem Reiseland informiert und gegebenenfalls Vorkehrungen trifft, um sich zu schützen.
02 Sichere Unterkünfte
Es gibt viele Hotels, Unterkünfte und Campingplätze, die sich besonders auf die Bedürfnisse von LGBTQ+ Reisenden einstellen. Suche nach Unterkünften, die sich als "queer friendly" bezeichnen und informiere dich über die Einstellungen und Sicherheitsmaßnahmen.
03 Locations
Erkundige Dich nach sicheren Orten für LGBTQ+ Reisende: Es gibt viele Orte, an denen sich LGBTQ+ Reisende besonders willkommen und sicher fühlen.
Überlege Dir aber immer gut, wem Du Deine Identität offenbarst, wenn Du in Länder reist, die nicht so LGBTQ+ freundlich sind wie Dein Heimatland.
04 LGBTQIA+ Organisationen
Informiere Dich über lokale LGBTQIA+ Organisationen, die Dir helfen können, Dich sicher und willkommen zu fühlen, falls Du Probleme hast.
05 Community
Vernetze Dich mit anderen LGBTQ+ Reisenden: Es kann hilfreich sein, um sicherzustellen, dass Du Dich auf Deiner Reise sicher und unterstützt fühlst.
06 PRIDE
Erlebe die Freiheit Du selbst zu sein.
Die beste Möglichkeit um sich nicht verstellen zu müssen, ist eine Städtereise zur Pride. Auch ich war in sämtlichen Städten zur Pride und kann es sehr empfehlen.
07 Kleidung & Verhalten
Wenn Du auf ein bestimmtes Land nicht verzichten möchtest, solltest Du auf Deine Kleidung und Verhalten achten. In manchen Kulturen kann es schwierig sein, als queere Person akzeptiert zu werden. Versuche, Dich an die lokalen Gepflogenheiten und das Verhalten zu achten. Einige Handlungen wie Händchenhalten, beiläufiges Berühren oder Küssen kann als öffentliche Zurschaustellung angesehen werden und die Konsequenzen können von einer Geldstrafe über eine Gefängnisstrafe bis hin zur Todesstrafe reichen.
Auch wenn es absurd klingt und Du Dich gegeben falls verstellen musst - es dient Deinem Schutz!
08 Familie & Freunde
Hinterlassen Deine Reiseroute und Kontaktinformationen bei einer Person Deines Vertrauens. Es ist immer eine gute Idee, jemanden zu Hause zu haben, der weiß, was Du vor hast und wo Du Dich befindest. Dabei muss es sich nicht um eine minutengenaue Aufschlüsselung handeln, die Kontaktdaten von Campingplätzen, Hotels oder Flugnummern etc. reichen völlig aus.
09 Vorsicht ist besser als nachsicht
Tausche Dich vor Deiner Reise online mit Einheimischen aus, um Tipps für die besten Bars, Partys und Treffpunkte in der Ortschaft zu erhalten. Sei Dir bewusst, dass Dating-Apps manchmal von der Polizei als Fallensteller eingesetzt werden. Grindr und Tinder mögen zwar naheliegend erscheinen, um die lokale LGBTQ+ Gemeinschaft zu erreichen, können aber in Ländern, in denen LGBTQ+ -Sein illegal ist, auch als Beweismittel gegen Dich verwendet werden.
10 Sex Toys
Wenn Du auf Reisen sexuelle Aktivitäten planst, solltest Du Dich vor der Einreise in das Land vergewissern, dass Verhütungsmittel, Sexspielzeug und Gleitmittel dort legal sind. Entscheide Dich für ein diskreteres Produkt, wenn Du glaubst, dass es ein Problem geben könnte.
In einigen Ländern kann das Mitführen von sexuell eindeutigem Material als Beweis für Sexarbeit gewertet werden, was dazu führen kann, dass Du während der Reise inhaftiert wirst. Transgender und geschlechtsuntypische Personen werden oft auf unfaire Weise verfolgt. In den letzten Jahren gab es einige Fälle, in denen LGBTQ+ Reisende mit Sexspielzeug schikaniert wurden.
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